BMW plant keine 9er-Reihe

BMW erteilt den Träumen vieler Fans von einem Super-Coupé eine Absage. Somit bleibt der Olymp von BMW auch in den kommenden Jahren die 8er-Reihe. Diese Entscheidung begründet BMW auch mit der Tatsache, dass die Nachfrage nach einem Luxus-Coupé nicht durch den Markt gedeckt ist. So brauche man laut Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich nur drei Autos, ein X-Model, eine Limousine und einen Sportwagen. Dies habe man bereits heute durch den X7, den 7er und durch die 8er-Reihe abgedeckt.

BMW plant dennoch einen Luxussportwagen

Auch wenn BMW die 9er-Reihe nicht anfassen will, erteilt der Konzern Gerüchten über einen neuen Supersportwagen doch keine Absage. Vielmehr verdichten sich die Theorien, dass wohl spätestens 2023 ein neuer Bolide über die Teststrecken rasen könnte. Spekulationen besagen, dass das neue Geschoss mit über 700 PS ausgestattet sein soll und sich über dem BMW M8 platzieren wird. Er könnte zudem den aktuellen i8 ersetzen und auf Hybrid-Technologie setzen.

Gleichzeitig wird BMW wohl das eigene Luxus-Segment der 8er weiter diversifizieren und mehr Varianten als bisher anbieten. Im Gespräch sind neben einer Cabrio-Version auch ein Gran Coupe und natürlich der bereits lange erwartete M8. Dieser soll mit mehr als 600 PS ausgestattet werden und in der Competition Version sogar über 630 PS besitzen. Damit wollen die Münchner auch in den kommenden Jahren klare Verhältnisse auf dem deutschen Automobilmarkt schaffen. Gleichzeitig investiert der Konzern jedoch zusammen mit Konkurrenten Daimler über eine Milliarde Euro in die die Plattform Share Now, die den Grundstein für das autonome Fahren schaffen soll.

Vernetztes Fahren

Generell geht der Trend auch bei BMW hin zum vernetzen Fahren, bei dem das eigentliche Fahren immer mehr in den Hintergrund rückt. Womöglich beginnt damit auch das Ende der großen Supersportwagen, da das eigentliche Autofahren zu einem reinen Hobby wird, das auf eigene Strecken und Bahnen verbannt wird. Noch ist das jedoch Zukunftsmusik.